Andere sehen jemanden, der liefert. Du siehst jemanden, der Glück hatte. Dieses Gefühl hat einen Namen: Imposter Syndrom. Manche sagen Hochstapler-Syndrom. Gemeint ist immer dasselbe — du leistest, und trotzdem denkst du, du hättest es nicht verdient.
Du kriegst ein Lob und winkst ab. „War nicht so wild." Das Lob stehen zu lassen fällt dir schwerer als die Arbeit selbst.
Du hast dieselbe Aufgabe schon zehnmal gelöst. Beim elften Mal denkst du wieder: diesmal merken sie es.
Wenn etwas gelingt, war es Glück, Timing oder das Team. Wenn etwas schiefgeht, warst du es.
Du bereitest dich doppelt so lange vor wie nötig. Nicht aus Freude — aus Angst, ertappt zu werden.
Du sagst Ja, obwohl du keine Kapazität hast. Ein Nein könnte auffliegen lassen, dass du nicht alles schaffst.
Nach aussen läuft alles. Innen läuft dieser Satz: „Die haben mich noch nicht durchschaut."
Im Werte-Check bringst du deine zehn wichtigsten Werte in eine echte Reihenfolge — und siehst am Ende, wo zwei davon gegeneinander ziehen. Genau dort sitzt meistens der Zweifel.
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Irgendwann hast du gelernt, dass Anerkennung an Leistung hängt. Vielleicht sehr früh. Vielleicht war es ein Elternteil, ein Lehrer, ein Trainer — jemand, bei dem gut nie ganz gut genug war.
Seitdem läuft ein Satz im Hintergrund mit. Du hörst ihn nicht mehr bewusst, aber er entscheidet mit. Er sagt: Was du bist, reicht nicht. Was du leistest, muss es ausgleichen.
Und weil dieser Satz an die Leistung gekoppelt ist und nicht an dich, kann kein Erfolg ihn je erfüllen. Du erreichst etwas, und der Satz verschiebt die Messlatte. Immer wieder. Deshalb hilft der nächste Erfolg auch nicht.
Du kannst dich nicht aus einem Gefühl herausarbeiten, das durch Arbeit entstanden ist.
Noch mehr leisten. Der Erfolg kommt, das Gefühl bleibt. Nach zwei Tagen bist du wieder da, wo du warst.
Affirmationen. Du sagst dir im Spiegel, dass du gut bist. Ein Teil in dir hört zu und glaubt kein Wort.
Ratgeber und Podcasts. Du verstehst das Muster inzwischen sehr genau. Verstanden zu haben ändert es nicht.
Dich zusammenreissen. Funktioniert — bis zur nächsten wichtigen Situation. Dann ist der Satz wieder da.
All das arbeitet an der Oberfläche. Der Satz liegt tiefer.
Dieser Satz ist nicht logisch entstanden, also lässt er sich auch nicht wegargumentieren. Er sitzt auf einer Ebene, die dein Verstand nicht erreicht — dort, wo Reaktionen entstehen, bevor du überhaupt denkst.
Genau dort arbeite ich. Mit Hypnose kommst du an die Stelle, an der der Satz gespeichert liegt. Nicht um ihn zu übertönen, sondern um ihn zu verändern. Und wenn der Satz sich ändert, ändert sich alles, was daran hängt — ohne dass du dich jeden Morgen neu motivieren musst.
Das ist kein Trick und keine Entspannungsübung. Es ist die Arbeit an der Stelle, an der es entstanden ist.
Ich arbeite mit Menschen, die nach aussen funktionieren und innerlich anstehen. Nicht mit Ratschlägen, sondern an der Stelle, an der es entstanden ist. Was hier steht, sehe ich jede Woche in meiner Arbeit.
Der Werte-Check zeigt dir in zwei Minuten deine echte Werte-Reihenfolge — und den Widerspruch, der dich täglich ausbremst, ohne dass du ihn benennen könntest.
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